Gemeinschaftspraxis der Ärzte für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin
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Sonderinfo Erkältung

Eine Erkältung ist eine Infektion der oberen Luftwege mit Viren, die besonders leicht auf andere Menschen durch die Atemluft beim Husten oder Niesen übertragen werden können.
Es vergehen
zwei bis fünf Tage (Inkubationszeit) von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit. Zu den Symptomen einer Erkältung gehören Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen, leichter Husten, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und Unwohlsein, Fieber und Frieren.
Die Erkrankung ist normalerweise harmlos und dauert etwa
eine Woche. Aus den zunächst harmlosen Beschwerden können durch Ausbreitung der Viren und zusätzlichem Bakterienbefall auch ernsthafte Erkrankungen werden.
Dabei treten u.a. Erkrankungen wie Mandel-, Mittelohr- und Nasennebenhöhlen-Entzündungen auf. Gefürchtete Komplikationen sind Lungenentzündungen und Hirnhautentzündungen.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten:

  • Die Erkältungssymptome bessern sich nicht nach einigen Tagen.
  • Es treten sehr starke Beschwerden auf, z.B. hohes Fieber oder starke Halsschmerzen, die auf eine echte Grippe oder eine Mandelentzündung hindeuten.
  • Bei Ohrenschmerzen
  • In der Schwangerschaft, wenn Säuglinge,  Kleinkinder oder geschwächte ältere Patienten erkrankt sind.
  • Sie haben ein geschwächtes Immunsystem durch andere chronische Krankheiten.
  • Sie stehen unter Chemotherapie

Gegen die Ursache der Erkrankung, das Virus, gibt es keine Medikamente; man kann jedoch die einzelnen Beschwerden lindern und den Körper in seiner eigenen Abwehr stärken

Was Sie bei einer Erkältung tun können:

Warmhalten, jedoch nicht schwitzen. Körperliche Schonung, bei Fieber Bettruhe. Nicht rauchen! Wichtig ist es, viel zu trinken, damit der Schleim sich verflüssigt. Für ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen, dann können die feinen Härchen in den Bronchien die Fremdstoffe besser abwehren. Dampfbäder oder Inhalationen (z.B. mit Kamille oder ätherischen Ölen), um die Atemwege zu befeuchten. Gegen Husten helfen schleimlösende Medikamente. Hier haben pflanzliche Präparate einen hohen Stellenwert. Bei Schnupfen kann man zeitlich begrenzt gefäßverengende Nasentropfen oder –sprays einsetzen. Halslutschtabletten zum Desinfizieren, Schmerzbetäuben oder Feuchthalten des Rachens lindern Halsschmerzen. Gegen Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen helfen Präparate mit Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Paracetamol.

Vorbeugende Maßnahmen:

Der beste Schutz gegen eine Erkältung ist ein starkes Immunsystem. Eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung, vitaminreicher Ernährung (besonders ausreichende Zufuhr an Vitamin C) und ausreichend Schlaf stärken das körpereigene Abwehrsystem.
Händewaschen und Abstand halten sind der einfachste und effektivste Weg, sich vor einer Ansteckung mit Erkältungsviren zu schützen
.

Gute Besserung ! Ihr Praxisteam

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